Qualität statt Quantität bei Bewerbungen | Record17
Einleitung
Als wir 2022 das erste Mal mit labors.at sprachen, war die Skepsis groß. Ein Labordienstleister mit 500 Mitarbeiter:innen in Wien, der Social Media Videos machen will? „Brauchen wir das wirklich?“ war die häufigste Frage im Management.
Im Frühjahr 2023 starteten wir das Projekt. Heute, knapp zwei Jahre später, produzieren wir regelmäßig Videos und Fotos für labors.at. Wir begleiten ihre Events, vom Sommerfest bis zur Weihnachtsfeier. Wir filmen Mitarbeiter:innen bei ihrer täglichen Arbeit. Die interne Akzeptanz ist hoch, die Mannschaft steht hinter den Inhalten.
Übersicht
Was hat sich verändert? labors.at bekommt hatte vor unserer Zusammenarbeit bereits mehrere tausend Bewerbungen pro Jahr. Aber es waren einfach zu viele, die nicht zum Unternehmen gepasst haben. Und jetzt: Bewerbungen von Menschen, die wirklich zu ihnen passen. Menschen, die schon vor dem ersten Gespräch verstehen, wofür labors.at steht. Das spart externe Recruiting Portale und Personaldienstleister.
Der wichtigste Effekt war aber ein anderer: Die eigenen Mitarbeiter:innen identifizieren sich stärker mit dem Unternehmen. Es gibt eine gemeinsame Basis, eine gelebte Employer Brand.
„Diese Zusammenarbeit hat nicht nur unsere externe Wahrnehmung verändert. Unsere Mitarbeiter:innen sind stolzer auf ihre Arbeit geworden, weil sie sehen dass ihre Geschichten zählen.“
– Martha Enser, HR-Leitung, labors.at
Das ist Employer Branding. Nicht mehr Bewerbungen um jeden Preis. Sondern die richtigen Menschen gewinnen. Und die eigenen Leute stolz machen auf das, was sie täglich tun.
Der große Irrtum: Mehr Bewerbungen ≠ Besseres Recruiting

Die meisten Unternehmen messen Recruiting Erfolg an einer Zahl: Wie viele Bewerbungen haben wir bekommen? 50 Bewerbungen sind besser als 20. 200 sind besser als 50. Das klingt logisch, ist aber oft falsch.
Stell dir vor, du bekommst 200 Bewerbungen. 180 davon passen nicht zur Firma. Falsche Qualifikation, falsche Erwartungen, falsches Verständnis von der Unternehmenskultur.
Deine HR Abteilung verbringt Wochen damit, Bewerbungen zu sichten, Absagen zu schreiben und unpassende Kandidaten:innen durch Interviews zu schleusen.
Am Ende stellst du vielleicht jemanden ein, der nach sechs Monaten wieder geht, weil die Realität nicht zur Erwartung passt.
Jetzt stell dir vor, du bekommst 30 Bewerbungen. 25 davon haben verstanden, wofür deine Firma steht. Sie haben deine Mitarbeiter:innen Videos gesehen. Sie kennen eure Arbeitsweise. Sie wissen, was sie erwartet. Der Aufwand für HR sinkt drastisch. Die Qualität der Gespräche steigt. Die Menschen, die du einstellst, bleiben länger.
Das ist der Unterschied zwischen Verkauf und Branding. Verkauf will Masse. Branding will Zugehörigkeit.
Employer Branding Videos sind keine Werbung. Du zeigst wie es wirklich ist. Wenn jemand das sieht und denkt „Das ist nichts für mich“, ist das ein Erfolg. Du hast gerade eine unpassende Bewerbung verhindert. Du hast HR Zeit gespart. Du hast einen möglichen Fehlgriff vermieden.
Die besten Employer Branding Videos filtern. Sie ziehen die richtigen Menschen an und halten die falschen fern. Das kann bedeuten, dass du weniger Bewerbungen bekommst. Aber die, die du bekommst, passen.
Bei labors.at sehen wir das deutlich. Mehrere tausend Bewerbungen pro Jahr. Ausreichend. Und die Qualität stimmt, weil Menschen schon vor der Bewerbung verstehen, was labors.at ausmacht. Niemand bewirbt sich dort mit falschen Erwartungen, weil die Videos ehrlich zeigen, wie der Arbeitsalltag aussieht.
Das ist keine weiche Metrik. Das ist harter Business Wert. Weniger Zeit für unpassende Bewerbungen. Weniger Kosten für Personaldienstleister. Weniger Fehleinstellungen. Längere Verweildauer neuer Mitarbeiter:innen.
Employer Branding funktioniert mit ehrlichen Videos, die zeigen wie es wirklich ist.
„In 200+ Produktionen habe ich gelernt: Die besten Recruiting Ergebnisse entstehen nicht durch mehr Bewerbungen, sondern durch bessere Passung. Ein Video das 10 falsche Kandidaten:innen abhält, ist wertvoller als eines das 50 unpassende anzieht.“
— Sebastian Hochleitner, Record17 Productions
Warum Employer Branding intern beginnen muss
Hier ist der größte Fehler, den Unternehmen bei Employer Branding machen: Sie wollen nach außen zeigen, wie toll sie sind, bevor sie intern geklärt haben, ob das überhaupt stimmt.
Wenn es intern nicht gut läuft, brauchst du kein Employer Branding. Punkt. Du brauchst zuerst eine ehrliche Bestandsaufnahme. Wie ist die Stimmung wirklich? Sind Mitarbeiter:innen stolz auf ihre Arbeit? Fühlen sie sich wertgeschätzt? Wenn die Antwort nein ist, wird jedes Video nach außen zur Lüge. Und Mitarbeiter:innen werden diese Lüge sofort erkennen und ablehnen.
Bei labors.at war die erste Hürde nicht die Videoproduktion. Es war die grundsätzliche Frage: Akzeptiert das Unternehmen überhaupt Social Media? Verstehen Führungskräfte, warum das wichtig ist? Sind Mitarbeiter:innen bereit, mitzumachen?
Die meisten Menschen sind stolz auf ihre Arbeit. Sie sind stolz auf ihren Arbeitgeber. Aber sie zeigen das nicht automatisch auf Social Media oder vor einer Kamera. Sie brauchen das Gefühl, dass das Unternehmen hinter ihnen steht. Dass ihre Geschichten wirklich zählen. Dass das keine PR Aktion ist, sondern echt gemeint.
Deshalb beginnt gutes Employer Branding immer intern. Du holst deine Leute ins Boot, bevor du nach außen gehst.
Wie macht man das konkret?
Erstens: Du erklärst ehrlich, warum ihr das macht. Nicht „wir brauchen mehr Bewerbungen“, sondern „wir wollen zeigen, was uns ausmacht und die richtigen Menschen finden“. Das ist ein Unterschied. Menschen spüren, ob es um Marketing oder um Authentizität geht.
Zweitens: Du startest mit Freiwilligen. Niemand muss vor die Kamera. Die Menschen, die gerne ihre Geschichte erzählen wollen, sind deine ersten Botschafter. Wenn die Videos gut werden und andere Mitarbeiter sehen, dass ihre Kolleg:innen authentisch rüberkommen, wächst die Bereitschaft.
Drittens: Du zeigst den Mitarbeiter:innen die Videos, bevor sie live gehen. Nicht weil du ihre Erlaubnis brauchst, sondern weil du Respekt zeigst. „So sehen wir dich, passt das für dich?“ Diese kleine Geste schafft enormes Vertrauen.
Viertens: Du nutzt die Videos nicht nur extern. Interne Kommunikation ist genauso wichtig. Zeig deinen Mitarbeiter:innen, was ihre Kolleg:innen machen. Schaffe eine gemeinsame Basis, eine gelebte Employer Brand von innen heraus.
Bei labors.at haben wir genau das gemacht. Die ersten Videos waren intern fast wichtiger als extern. Mitarbeiter:innen haben gesehen, dass ihre Kolleg:innen echt rüberkommen. Dass niemand schauspielern muss. Dass das Unternehmen sie wertschätzt, indem es ihre Geschichten erzählt.
Das hat zwei Effekte: Nach außen entsteht ein authentisches Bild, weil die Videos wirklich zeigen, wie es ist. Nach innen entsteht Stolz und Identifikation, weil Mitarbeiter:innen sich repräsentiert fühlen.
Wenn du nach außen gehst, bevor das intern sitzt, scheitert Employer Branding. Die Mitarbeiter:innen ziehen nicht mit. Die Videos wirken gestellt. Neue Leute merken beim Einstieg, dass die Realität anders ist als das Video.
Aber wenn du intern startest, wenn deine Leute dahinterstehen, dann funktioniert Employer Branding. Dann ziehst du die richtigen Menschen an, weil die Videos ehrlich sind. Und deine bestehenden Mitarbeiter:innen werden zu deinen besten Botschafter:innen.
„Das größte Learning aus Jahren der Employer Branding Arbeit: Wenn die eigenen Mitarbeiter:innen nicht hinter den Videos stehen, scheitert das Projekt. Intern überzeugen kommt immer vor extern kommunizieren.“
— Sebastian Hochleitner, Record17 Productions
Der Record17 Ansatz: Echte Menschen, echte Geschichten

Unser Ansatz bei Employer Branding Videos ist dokumentarisch. Das bedeutet: Wir beobachten mehr als wir inszenieren. Wir fangen ein, was ohnehin da ist. Wir lassen Menschen erzählen, statt ihnen Texte in den Mund zu legen.
Bei labors.at sieht das konkret so aus: Wir kommen zu ihren Events. Sommerfest, Weihnachtsfeier, Firmenevents. Wir filmen Mitarbeiter:innen bei ihrer täglichen Arbeit im Labor. Wir führen Gespräche mit Menschen, die normalerweise nicht vor der Kamera stehen. Labortechniker:innen, die erklären, was sie den ganzen Tag machen. Teamleiter:innen, die über ihre Verantwortung sprechen. Menschen aus allen Bereichen.
Keine auswendig gelernten Texte. Keine Schauspielerei. Einfach echte Gespräche über echte Arbeit.
Das funktioniert, weil wir mit kleinen Teams arbeiten. Oft sind es nur zwei Personen: Einer filmt, einer führt das Gespräch. Keine riesigen Filmsets mit fünf Leuten, die alle gleichzeitig rumstehen. Je kleiner das Team, desto entspannter die Atmosphäre. Menschen vergessen schneller, dass eine Kamera da ist.
„Wenn man schon fast dazu gehört als externer Dienstleister, macht das Arbeiten noch schöner ;)“
– Sebastian Hochleitner, Record17 Productions
Wir nehmen uns Zeit. Die ersten zehn Minuten eines Interviews sind meistens Wegwerfmaterial. Menschen brauchen Zeit, um warm zu werden. Sie müssen erst das Gefühl bekommen, dass das hier ein normales Gespräch ist und keine Prüfung. Erst wenn jemand entspannt ist, entstehen die besten Momente.
Wir filmen an Orten, wo sich Menschen wohlfühlen. Bei labors.at sind das oft die eigenen Arbeitsplätze. Im Labor, wo die Leute jeden Tag stehen. In ihrem Büro. An Orten, die sie kennen. Das macht einen riesigen Unterschied. Menschen sind in ihrer gewohnten Umgebung viel authentischer als in einem Studio oder vor einem neutralen Hintergrund.
Unser Stil ist bewusst unaufgeregt. Wir setzen auf natürliches Licht, authentische Settings, ruhige Kameraführung. Wir wollen nicht, dass die Produktion im Vordergrund steht. Die Menschen sollen im Vordergrund stehen. Ihre Geschichten. Was sie bewegt. Warum sie gerne bei labors.at arbeiten.
In knapp zwei Jahren haben wir bei labors.at einen kontinuierlichen Content Flow aufgebaut. Wir produzieren regelmäßig Videos und Fotos. Wir begleiten Events. Wir sind keine einmalige Produktion, die kommt, dreht und wieder verschwindet. Wir sind Teil des Teams geworden. Die Mitarbeiter kennen uns. Sie wissen, wie wir arbeiten. Das schafft Vertrauen.
Und dieses Vertrauen sieht man in den Videos. Die Menschen sind entspannt. Sie sind sie selbst. Sie erzählen offen über ihre Arbeit, über Herausforderungen, über das, was sie stolz macht.
Genau das macht gute Employer Branding Videos aus. Echte Menschen, die ehrlich über ihre Arbeit sprechen.
Wenn jemand ein Video von labors.at sieht und denkt „So sieht es da wirklich aus, so arbeiten die Leute dort“, dann haben wir unseren Job gemacht. Dann hilft das Video dabei, die richtigen Menschen zu finden. Menschen, die genau diese Arbeitsumgebung suchen. Die genau zu dieser Kultur passen.
Das ist dokumentarisches Arbeiten. Wir halten fest, was da ist. Wir machen es sichtbar.
Von Social Media Skepsis zur gelebten Employer Brand
„Brauchen wir das wirklich?“ ist eine berechtigte Frage. Nicht jedes Unternehmen muss auf Social Media sein. Nicht jede Firma braucht Videos. Aber wenn du Fachkräftemangel hast, wenn du die richtigen Menschen finden willst, wenn du möchtest dass deine Mitarbeiter:innen stolz auf ihre Arbeit sind, dann ist die Antwort meistens: Ja, du brauchst das.
Bei labors.at war die Skepsis 2022 groß. Ein Labordienstleister, der auf Instagram und LinkedIn aktiv werden will? Das passte nicht ins Selbstverständnis. Labore arbeiten präzise, wissenschaftlich, zurückhaltend. Social Media wirkt laut, oberflächlich, aufmerksamkeitsheischend.
Die Herausforderung war nicht die Videoproduktion. Die Herausforderung war, das Management und die Mitarbeiter:innen davon zu überzeugen, dass Social Media auch anders geht. Dass man authentisch, professionell und menschlich zugleich sein kann.
Wir haben klein angefangen. Keine großen Kampagnen. Keine vollmundigen Versprechen. Wir haben gesagt: Lasst uns ein paar Videos machen. Lasst uns schauen, wie das läuft. Wenn es nicht funktioniert, hören wir auf.
Das nimmt Druck raus. Niemand muss sich sofort auf eine langfristige Social Media Strategie committen. Man testet. Man probiert. Man schaut, was passiert.
Die ersten Videos waren intern wichtig. Mitarbeiter:innen haben gesehen: Das sind wir. Das ist unsere Arbeit. Das ist ehrlich. Niemand muss schauspielern. Niemand muss etwas vorgeben, was nicht stimmt.
Diese interne Akzeptanz war der Wendepunkt. Wenn die eigenen Leute sagen „Ja, das passt, das sind wir“, dann ist der Widerstand gebrochen. Dann wächst die Bereitschaft, mitzumachen. Dann werden aus Skeptiker:innen Unterstützer:innen.
„Am Anfang haben viele unserer Mitarbeiter:innen gedacht: Social Media, das ist nichts für uns. Heute fragen Kolleg:innen von sich aus, wann sie das nächste Mal dabei sein können.“
– Jennifer Krause HR Abteilung, labors.at
Heute, knapp zwei Jahre später, hat labors.at eine gelebte Employer Brand. Die Videos sind Teil der Unternehmenskultur geworden. Mitarbeiter:innen sind stolz darauf, dass ihre Geschichten erzählt werden. Das Management versteht, dass Social Media kein Marketing Gag ist, sondern ein Werkzeug für Recruiting und interne Identifikation.
Zum Instagram Kanal von labors.at
Die Skepsis ist nicht über Nacht verschwunden. Es war ein Prozess. Kleine Schritte. Vertrauen aufbauen. Zeigen, dass es funktioniert. Nicht mit großen Kampagnen überzeugen, sondern mit ehrlichen Ergebnissen.
Wenn dein Unternehmen heute skeptisch ist, ist das okay. Skeptisch sein ist besser als blind irgendwas zu machen. Aber gib dem Ganzen eine Chance. Starte klein. Teste. Schau, ob es zu euch passt.
Bei labors.at hat es gepasst. Nicht weil wir sie überredet haben. Sondern weil sie gesehen haben, dass es funktioniert.
Schritt für Schritt: Wie ein Employer Branding Projekt entsteht

Viele Unternehmen denken, Employer Branding startet mit der Kamera. Das ist falsch. Es startet mit Strategie, mit internen Strukturen und mit der richtigen Vorbereitung.
Bei labors.at haben wir mit einem Social Media Workshop begonnen. Erst verstehen, was Social Media überhaupt bedeutet. Warum macht man das? Für wen? Mit welchem Ziel? Welche Plattformen passen zu einem Labordienstleister? Wie geht man mit Kommentaren um? Was darf gezeigt werden, was nicht?
Dieser Workshop hat die Basis gelegt. Management und Mitarbeiter:innen hatten danach ein gemeinsames Verständnis davon, worauf sie sich einlassen. Das nimmt Unsicherheit raus und schafft Klarheit.
Der zweite Schritt war die Planung der ersten Videos in der Zentrale. Wir haben mit Freiwilligen gestartet. Menschen, die von sich aus gesagt haben: Ja, ich möchte mitmachen. Ich erzähle gerne über meine Arbeit. Diese ersten Freiwilligen waren Gold wert. Sie waren die Botschafter:innen, die anderen Mitarbeiter:innen zeigen konnten: Das ist nicht schlimm. Das macht sogar Spaß.
Parallel dazu haben wir ein Fotoshooting geplant. Warum? Weil nicht jeder vor die Kamera will. Manche Menschen sind einfach zu schüchtern. Andere wollen aus persönlichen Gründen nicht in Videos erscheinen. Das muss man respektieren. Ein Fotoshooting zeigt Wertschätzung für alle. Auch wer nicht im Video ist, wird sichtbar gemacht. Auch diese Menschen sind Teil der Employer Brand.
Eine strategische Entscheidung war wichtig: Wir haben uns für viele kurze Videos entschieden, nicht für einen großen Employer Branding Film. Warum? Weil kurze Videos besser zu Instagram passen. Weil man damit kontinuierlich Content hat. Weil man verschiedene Mitarbeiter:innen, verschiedene Abteilungen, verschiedene Geschichten zeigen kann. Ein großer Film ist einmal fertig und dann wars das. Viele kurze Videos schaffen einen dauerhaften Content Flow.
Aber bevor wir gedreht haben, mussten die Strukturen stimmen. Wer gibt Videos frei? Wie läuft der Freigabeprozess? Wer postet die Inhalte? Wie oft? Was passiert bei negativen Kommentaren? Diese organisatorischen Fragen klingen langweilig, sind aber entscheidend. Ohne klare Strukturen entsteht Chaos.
Erst als das alles geklärt war, haben wir mit dem ersten Dreh gestartet. In der Zentrale von labors.at in Wien. Mit den Freiwilligen, die bereit waren. Wir haben uns Zeit genommen. Wir haben Gespräche geführt. Wir haben gefilmt, wie die Menschen arbeiten. Wir haben Behind the Scenes Material gesammelt.
Nach dem Dreh kam der Schnitt. Wir haben mehrere kurze Videos produziert, nicht ein langes. Jedes Video hatte einen klaren Fokus: Eine Person. Eine Geschichte. Ein Arbeitsbereich. Kurz, authentisch, auf den Punkt.
Als alle zufrieden waren, sind die Videos live gegangen. Nicht alle auf einmal. Nach und nach. Ein Video pro Woche. Das schafft Kontinuität. Das hält das Thema präsent. Das gibt anderen Mitarbeiter:innen Zeit zu sehen: Hey, das funktioniert. Das sieht gut aus. Vielleicht mache ich beim nächsten Mal auch mit.
So entsteht ein Employer Branding Projekt. Nicht mit einem großen Knall. Sondern Schritt für Schritt. Mit Strategie, mit Respekt, mit Struktur. Und vor allem: Mit den Menschen, die diese Brand leben.
Langfristige Partnerschaften statt Einmal Projekte
Employer Branding ist kein Projekt mit Anfang und Ende. Es ist ein kontinuierlicher Prozess. Genau deshalb funktionieren langfristige Partnerschaften besser als einmalige Produktionen.
Bei labors.at arbeiten wir seit knapp zwei Jahren zusammen. Wir produzieren regelmäßig Videos und Fotos. Wir begleiten ihre Events: Sommerfest, Weihnachtsfeier, Firmenevents. Wir sind nicht die externe Videoproduktion, die einmal im Jahr kommt und wieder verschwindet. Wir sind Teil des Teams geworden.
Das hat einen entscheidenden Vorteil: Die Mitarbeiter:innen kennen uns. Sie wissen, wie wir arbeiten. Sie vertrauen uns. Wenn wir beim dritten oder vierten Dreh auftauchen, sind die Menschen viel entspannter als beim ersten Mal. Sie wissen, dass nichts Schlimmes passiert. Dass wir niemanden vorführen. Dass die Videos ehrlich sind.
Dieses Vertrauen sieht man im Content. Die Videos werden mit jedem Mal authentischer, weil die Menschen sich wohler fühlen. Sie sind weniger aufgeregt. Sie sind mehr sie selbst.
Ein weiterer Vorteil: Kontinuität. Employer Branding funktioniert nicht mit einem einzigen großen Video, das einmal produziert wird und dann ein Jahr lang auf der Website steht. Es funktioniert mit einem dauerhaften Content Flow. Neue Videos. Neue Geschichten. Neue Mitarbeiter:innen. Das hält die Employer Brand lebendig.
Einmalige Produktionen haben ein Problem: Nach drei Monaten ist der Content verbraucht. Die Videos sind online. Jeder hat sie gesehen. Und dann? Nichts. Die Momentum geht verloren. Die Employer Branding Aktivität schläft ein.
Bei langfristigen Partnerschaften passiert das nicht. Es gibt immer neuen Content. Immer neue Einblicke. Immer neue Menschen, die ihre Geschichte erzählen. Das hält die Employer Brand präsent, intern wie extern.
Für labors.at bedeutet das: Ihr Social Media Auftritt ist lebendig. Sie haben kontinuierlich Content. Sie zeigen immer wieder neue Seiten ihres Unternehmens. Das ist glaubwürdiger als ein einmaliger Film.
Employer Branding ist Marathon, kein Sprint. Wer langfristig denkt, gewinnt.
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Häufige Fragen zu Employer Branding Videos
Was kostet ein Employer Branding Video Projekt?
Die Kosten hängen vom Umfang ab. Einzelne Videos starten bei etwa 1.000 Euro. Der Preis variiert je nach Anzahl der Drehtage, gefilmten Personen und Komplexität der Produktion. Unser Fokus liegt auf langfristigen Partnerschaften mit monatlichen oder jährlichen Pauschalen. Diese decken regelmäßige Videos, Fotos und Event Begleitung ab und schaffen den kontinuierlichen Content Flow, den gutes Employer Branding braucht. Bei einer Jahrespauschale planst du dein Budget fix und bekommst kontinuierlich Content über das ganze Jahr verteilt.
Wie lange dauert die Produktion?
Von der ersten Planung bis zum fertigen Video rechne mit vier bis sechs Wochen. Das umfasst Vorgespräche, Dreh, Schnitt und Freigabeschleifen. Der eigentliche Drehtag dauert meist einen halben bis ganzen Tag, je nachdem wie viele Menschen gefilmt werden.
Was wenn Mitarbeiter:innen nicht vor die Kamera wollen?
Das ist völlig normal und okay. Wir arbeiten immer mit Freiwilligen. Niemand wird gezwungen. Erfahrungsgemäß wächst die Bereitschaft, wenn andere Mitarbeiter:innen positive Erfahrungen gemacht haben. Für Menschen, die nicht im Video sein wollen, gibt es Alternativen wie Fotoshootings oder Behind the Scenes Material.
Wie messen wir den Erfolg von Employer Branding Videos?
Erfolg zeigt sich in der Qualität der Bewerbungen, nicht nur in der Quantität. Bewerben sich Menschen, die wirklich zu euch passen? Sinkt die Zeit bis zur Einstellung? Reduzieren sich Kosten für externe Recruiting Portale? Sind Mitarbeiter:innen stolzer auf ihr Unternehmen? Das sind die relevanten Metriken für Employer Branding.
Arbeitet ihr nur in Wien oder österreichweit?
Wir sind in Wien ansässig und arbeiten österreichweit. labors.at hat seinen Hauptstandort in Wien, und wir begleiten dort alle Produktionen und Events.
Du brauchst Employer Branding Videos für dein Unternehmen?
Wir helfen dir dabei, die richtigen Menschen zu finden. Mit ehrlichen Videos, die zeigen wie es bei dir wirklich ist.
Wenn du wissen willst, ob Employer Branding Videos zu deinem Unternehmen passen, können wir gerne reden.
Kein Verkaufsgespräch. Einfach schauen, ob es passt.
Sebastian Hochleitner
+43 660 4741530
sebastian@record17.at
Wien, Österreichweit
Record17 Productions – Wir erzählen echte Geschichten von echten Menschen.
